Wir helfen

Bisher kamen bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute*

33.200 €

*Ungefährer Gesamtbetrag welchen wir bisher in unserer Geschichte seit 2017 an Organisationen spendeten oder für Veranstaltungen (z. B. Kinder-Eisdisco, Streethockeytraining & Nikolausfest für die Biberburg) aufwendeten

Wir versprechen, dass sämtliche Erlöse aus unseren Veranstaltungen und auch Spenden an den Verein ohne Abzüge bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute kommen.
Wie finanzieren wir dann den Verein? Ganz einfach: Alle arbeiten im Verein ehrenamtlich und das nicht nur ohne einen Cent zu erhalten, sondern die Verwaltungskosten des Vereins werden durch die Mitglieder getragen. Denn nur so können wir auch das Maximum an Bedürftige weiter geben.

Nachfolgend eine Übersicht unserer größeren Spenden

2021

Mit der Biberburg in den Reptilienzoo und zum ESVK – begleitet von Sat1


Der Vorsitzende von Hockey for Hope, Alexander Uhrle, veranstaltet traditionell zu seinem Geburtstag ein privates Eishockeyspiel, bei welchem Spenden für Hockey for Hope gesammelt werden. Da 2021 dieses Spiel leider ausfallen musste, sammelte er über Facebook und das Resultat war beeindruckend: Über 1.300 € kamen hierbei zusammen. Dieses Geld sollte reichen, um den Kindern des Kinderheims Biberburg einen besonderen Tag zu schenken, denn auch sie litten unter dem Lockdown. Zwischenzeitlich meldete sich die Produktionsfirma alpha entertainment, welche u.a. für das Sat1 Frühstücksfernsehen produziert und gerne einmal Hockey for Hope begleiten würde. Da der Tag für die Biberburg gerade geplant wurde, schloss sich das Sat1 Frühstücksfernsehen diesem einfach an.

Szene beim Einstieg in den Mannschaftsbus des ESVK

Ein paar Wochen später war es nun soweit und der Tag hatte es in sich: Die Kinder wurden vom Mannschaftsbus des ESV Kaufbeuren abgeholt, eine große Überraschung, die für strahlende Gesichter sorgte. Der Bus wurde dankenswerterweise vom Unternehmen Busreisen Berchtold aus Kempten gestellt. Nach dem Dreh der ersten Szenen ging es nun zum Reptilienzoo Allgäu, der exklusiv für die Biberburg öffnete. Hier konnten die Kinder nicht nur Reptilien aller Art bewundern, sondern ein paar der Gäste hatten sogar das Glück, z. B. Erdmännchen oder Echsen füttern zu dürfen.

Anfänglich gab es noch ein paar Berührungsängste die sich schnell legten

Nach einer Stärkung ging es zum nächsten Programmpunkt: dem Heimspiel des ESV Kaufbeuren gegen die Eispiraten Crimmitschau und auch hier war das Kamerateam dabei. Damit die Kinder die Kaufbeurer Farben auch entsprechend repräsentieren konnten, spendierte der ESVK einen Schal für jeden der Besucher. 

Interview im Stadion

Viele der Kinder kannten zwar das Stadion, z. B. durch die von Hockey for Hope organisierte Eisdisco oder das Streethockeytraining, aber ein Spiel des ESVK war für die meisten eine Premiere und diese hatte es in sich: Es ging mit dem Stand von 4:4 ins Penaltyschießen, welches der Heimverein leider verlor. Dies tat der Stimmung der 24 Kinder keinen Abbruch und es ging müde, aber glücklich zurück in die Biberburg nach Pforzen.

Der Beitrag wurde im Sat1 Frühstücksfernsehen mehrfach am Dienstag, 19. Oktober zwischen 06:00 und 10:00 ausgestrahlt. In der Mediathek ist dieser hier zu finden:
https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/2021447-eishockey-fuer-den-guten-zweck-clip

Da noch ein Betrag von den Spenden übrig ist, wird eine weitere Aktion noch folgen.

Eine Videozusammenfassung von uns gibt es auf YouTube:

Kleine Videozusammenfassung (nur im Instagram-Format)

Hockey for Hope möchte sich ganz herzlich bei den Unterstützern des Tages bedanken: Busreisen Berchtold Kempten, ESV Kaufbeuren Spielbetriebs GmbH, Reptilienzoo Allgäu sowie dem Sat1 Frühstücksfernsehen bzw. ALPHA entertainment Film- und Fernsehproduktion GmbH.

Unterstützung der betroffenen Kinder der Großbrandes Gutwillen


Hockey for Hope sammelte für die betroffenen Kinder, die nahezu alles Materielle bei einem Großbrand verloren 500€ und legte aus Vereinsmittel noch einmal 600€ oben drauf. Somit konnte man 1.100€ an das Lions Hilfswerk Kaufbeuren spenden, die sich um die Gelder kümmerten.

Biberburg Pforzen / Allgäu


Gerade für das Home-Schooling fehlten der Biberburg massiv Notebooks. So unterstützte Hockey for Hope die Anschaffung wiederaufbereiteter Notebooks mit 400€

Freude über die erste Notebooklieferung

2020

Bunter Kreis Allgäu e. V.


Der Bunte Kreis Allgäu e. V. unterstützt bereits seit über 20 Jahren Familien mit Kindern die schwer-, chronisch- oder lebensbegrenzend erkranken oder extrem früh zur Welt kommen. Dies geschieht u.a. im Rahmen der Nachsorge, Beratungen und Schulungen.

Wir unterstützten den Verein mit 1.750€

Ein Video in welchem sich der Verein vorstellt:

Kinderhospiz im Allgäu e. V.


Die Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach betreut Kinder und ihre Familien. Hier werden die erkrankten Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren in Zusammenarbeit mit den Eltern betreut und gepflegt, z. B. mit Physio-, Wasser oder Musiktherapien.

Das Haus bietet Platz für acht Familien.

Die Kinderhospiz erhielt von uns 1.750€.

Mehr Infos zur Hospiz: https://www.kinderhospiz-nikolaus.de/

humedica e. V.


Wie bereits 2018 unterstützten wir die humedica Kindertagesstätte Campo do Coelho (Weitere Infos hierzu siehe dem Beitrag unter 2018) mit 1.750€.

Biberburg Pforzen / Allgäu


Unterstützung der Nikolausfeier

Die Pandemie traf auch die Kinder der Biberburg hart. So entschlossen wir uns, sie zum einen bei einer kleinen Weihnachtsfeier zu unterstützen, in dem wir allen Kindern ein Nikolaussäckchen überreichten.

Übergabe der Säckchen durch den Nikolaus (Foto: Biberburg)

2019

Eisdisco für bedürftige Kinder und Jugendliche


Wir veranstalteten eine Eisdisco für ca. 50 Kinder und Jugendliche, die es sich normal nicht leisten können. Die Kosten für die Miete der Arena sowie der Schlittschuhe und Helme übernahm Hockey for Hope.

Aber nicht nur das: Nach dem Ende der Eisdisco gab es in Kooperation mit Pizza Crust Kaufbeuren noch eine richtige Pizzaschlacht für alle Teilnehmer.

Eisdisco in der erdgas schwaben arena

Bunter Kreis Allgäu Bückenteam


Das Brückenteam des Bunten Kreis Allgäu e. V. unterstützt schwerstbehinderte Kinder vor Ort bei ihren Familien.

Diese Arbeit fördern wir mit 1.000€.

Infos zum Brückenteam:
https://www.bunter-kreis.de/so-helfen-wir/spezielle-angebote/kinderpalliativ-versorgung/

Weihnachtsbeihilfe Kaufbeuren


Wir unterstützten die Weihnachtsbeihilfe Kaufbeuren, welche armen Kindern ermöglicht, einen Geschenkgutschein über 50€ für Spielzeug oder Bücher zu erhalten.

Spendenübergabe im Kaufbeurer Rathaus

Kinderheim St. Vinzent Landshut


Wir unterstützten das Caritas Kinderheim St. Vinzenz in Landshut mit 2.400€

Scheckübergabe beim Spiel EV Landshut gg. ESV Kaufbeuren

„DU und ICH“ – Miteinander für Uganda e.V.


Der Verein aus Bad Grönenbach im Allgäu setzt sich für Kinder und Alte ein, welche in dem als eines der ärmsten Länder bekannten Uganda nur die geringsten Chancen auf ein menschenwürdiges Leben haben. Gerade über das Mittel der Schulbildung eröffnen sich für die armen Kinder neue Perspektiven. 

Übergabe des Geschenkschecks (Foto: Michael Mainusch)

Vereinswebseite: http://www.uganda-du-ich.de/

Toy Run Marktoberdorf


Wir unterstützten die Spendensammlung des Toy Run Marktoberdorf für eine betroffene Familie aus Rettenbach, die ihr Heim bei einem Unglück verlor, mit 1.000€

Ist möglicherweise ein Bild von 5 Personen
Übergabe des Geschenkschecks an Toy Run Marktoberdorf

Zeit des Lachens e.V.


Der Münchner Verein Zeit des Lachens e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, kleinen Patienten in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder Pflegeheimen über einen Tag des Lachens etwas Abwechslung in die dort meist tristen Tage zu bringen. 

Wir unterstützten Zeit des Lachens e. V. mit 1.500€

Scheckübergabe beim „Tag des Lachens“ mit Rick Goldmann am Kaufbeurer Klinikum

Vereinswebseite: https://www.zeitdeslachens.de/

humedica e. V. – Peniel Social Charitable Trust


Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e. V. unterstützt das Kinderhilfswerk Peniel Social Charitable Trust. Die Einrichtung unterstützt im Südwesten Indiens Familien in bitterer Armut. 

Biberburg Pforzen / Allgäu


Die Biberburg unterstützten wir mit einer Geldspende in Höhe von 2.400€ sowie mit einem Streethockeytraining. 

Zudem wurden die Kinder auf eine Hüttenfreizeit eingeladen, der Betrag hierfür waren 900€ für Miete und Verpflegung auf der Hütte.

Ein Video vom Streethockeytraining findet sich auf unserem Youtube Channel:


Übergabe eines Geschenks als Dank für die Unterstützung

Die Biberburg stellt sich vor:

Die Stiftung Biberburg ist eine gemeinnützige Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, die in drei heilpädagogischen Wohngruppen mit je acht Wohnplätzen, Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren aufnimmt, die nicht mehr in ihren Familien leben können. Die Kinder und Jugendlichen wohnen auf unserem weitläufigen, grüngelegenen Gelände, am Ortsrand der Gemeinde Pforzen, in Einzel- oder Doppelzimmern und werden rund um die Uhr von unserem pädagogischem Fachpersonal betreut. Unsere Arbeit reicht von kleinsten alltäglichen Hilfestellungen bis hin zur Therapie von traumatischen Erfahrungen. Besonders großen Wert legen wir auf erlebnispädagogische und tiergestützte Angebote. Die Biberburg bietet deshalb auch unterschiedlichsten Tieren, wie Katzen, Kaninchen und Therapie-Schafen einen artgerechten Lebensplatz. Unsere uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen lernen durch den Umgang mit Tieren Verantwortung zu übernehmen und profitieren emotional von dem stabilen und liebevollen Bindungsangebot. Herausfordernde, erlebnispädagogischen Angebote, wie beispielsweise das gemeinsame Kanufahren auf der angrenzenden Wertach, stärkt das Selbstvertrauen unserer Kinder und Jugendlichen und übt sie in Teamfähigkeit.

 Finanzielle Unterstützung nehmen wir gerne an, da der uns zur Verfügung stehende Kostenrahmen für Kleidung, Einrichtung, Freizeitgestaltung, u. s. w. relativ gering bemessen ist. Die zusätzliche Unterstützung ermöglicht es uns den Kindern und Jugendlichen individuelle Wünsche in Bezug auf ihre Freizeitgestaltung zu erfüllen. Fünf von unseren jüngeren Mädchen können wir durch Spenden beispielweise ermöglichen wöchentlich am Voltigieren im Reitverein teilzunehmen. Zwei weitere Mädchen können durch die zusätzliche Unterstützung regelmäßig am Reitunterricht teilnehmen. Einigen anderen konnten wir es ermöglichen sich im Klettern an der Wand zu üben. Am Herzen liegt uns außerdem die musikalische Förderung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Wir freuen uns daher, dass wir bereits ein Klavier, eine Gitarre und einige Trommeln anschaffen konnten, welche begeistert bespielt werden.

Ein ganz besonderes Ereignis sind die gemeinsamen Freizeiten, welche wir unseren Gruppen mindestens einmal jährlich durchführen. Durch weiter finanzielle Mittel war es uns bereits im letzten Jahr möglich, dass wir mit allen drei Gruppen gemeinsam in das Tagungshaus nach Eschers fahren konnten. Auch in diesem Jahr ist es uns durch eine sehr großzügige Spende des Vereins Hockey for Hope e.V. möglich, unseren Gruppen tolle Freizeiten zu bieten. Eine Wohngruppe wünschte sich bereits seit längerem auch mal einen Urlaub im Ausland machen zu dürfen. In den Pfingstferien konnten sie nun für eine Woche an den Gardasee fahren. Die Jugendwohngruppe wird einen Städtetrip nach Köln in den Sommerferien unternehmen. Außerdem können unsere Wanderbegeisterten für ein paar Tage Urlaub auf einer Berghütte machen.

Da die Spenden unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, ist es uns ein Anliegen, dass die Kinder und Jugendlichen auch teilweise selbst mitbestimmen können, was durch die Unterstützung finanziert werden soll. In diesem Jahr entschieden sich die Kinder und Jugendlichen beispielweise für einen gemeinsamen Ausflug in den Skyline Park. Noch offen ist der Wunsch nach einem Ausflug in einen Trampolinland. Außerdem würde ein Mädchen im Grundschulalter sehr gerne Klavierspielen erlernen. 

2018

humedica e. V. – „CAMPO DO COELHO“ Brasilien


Spendenübergabe bei humedica

Bericht über den Besuch bei Campo do Coelho auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=dVemcXj8C-s

Seit mehr als 22 Jahren bietet die humedica-Kindertagesstätte in der Nähe von „Campo do Coelho“ bedürftigen Kindern bereits einen geschützten Raum zum Lernen und Spielen. Angesiedelt in Brasiliens Bundesstaat Rio de Janeiro, umsorgt das Kinderdorf jeden Tag rund 200 Jungen und Mädchen mit Mahlzeiten, zahnmedizinischer Versorgung sowie Hausaufgabenbetreuung, Sport, Spiel und der Vermittlung von Werten, die oftmals in ihrer von Gewalt geprägten Familiensituation nicht gelebt werden. Kinder aus besonders ärmlichen Verhältnissen werden durch Paten aus Deutschland zusätzlich unterstützt und dadurch sozial aufgefangen.

Für die brasilianischen Mädchen und Jungen ist die Zeit in diesem 1994 gegründeten humedica-Projekt weit mehr als der gewöhnliche Besuch einer Tagesstätte. Für die meisten von ihnen ist die gezielte Förderung dort der einzige Weg und das oft zitierte Zünglein an der Waage, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und sich eine weniger sorgenvolle Zukunft zu ermöglichen.

Zu Weihnachten bekam jedes Kind einen „Weihnachtsrucksack“ gefüllt mit einem Paar Schuhe, einem Kleidungsstück, einer Zahnbürste mit Zahnpasta und einem Spielzeug.

Foto: Christoph Jorda

Weitere Informationen zum Projekt findest du hier: https://www.humedica.org/berichte/2016/brasilien-neues-aus-campo-do-coelho/index_ger.html

Agnes-Wyssach-Förderschule


Pokale sind immer so eine Sache: Schöne, z. B. aus Glas, können richtig ins Geld gehen und günstige stauben meist in einem Regal ein, bis sie beim nächsten Umzug entsorgt werden.

Daher haben wir uns etwas anderes einfallen lassen: Unsere Preise wurden 2017 und 2018 von der Agnes Wyssach Förderschule aus Kempten angefertigt. Eine Schülerfirma produzierte die Pokale und Medaillen und von den Einnahmen können die Schüler, die teilweise leider in Heimen oder bei Pflegefamilien untergebracht sind, z. B. einen Schulausflug mitfinanzieren, der ihnen viel Freude bereitet.

Die Pokale waren wirklich toll!

Webseite der Agnes-Wyssach-Schule

Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu e. V.


Eine Diagnose, die eine Familie von einer Minute auf die andere aus dem gewohnten Leben wirft!

Angst macht sich breit, da plötzlich alles anders ist.
Therapien starten oft sofort, ohne das man vorbereitet ist.
Isolation entsteht, man fühlt sich hilflos und alleine.
Familie und Alltag muss neu organisiert werden.
Unterstützung der Eltern vor Ort kann die Arbeit gefährden.
Sonderbelastungen können zu existentieller Not führen.

In der schweren Zeit möchte der Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu e.V. Patienten, Familien und Geschwister unterstützen und zur Seite stehen.

Der Verein berät Betroffene mit den Erfahrungen anderer Betroffenen. Zudem werden Familien in der Therapiezeit finanziell unterstützt und auch besondere Wünsche der kleinen Patienten erfüllt. Familien werden darüber hinaus in Therapiepausen begleitet und es gibt auch Ausflüge für die ganze Familie. Auch werden Projekte und Hilfsmittel finanziert, für die die Krankenkassen nicht (mehr) aufkommen. 

Der Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu e.V. unterstützt mehr als 450 Familien. Die Familienbegleitung betreute seit 2011 über 90 Familien. 

humedica e. V. – „GROW“ Sri Lanka


Im Projekt GROW von humedica in Sri Lanka werden bis zu 50 bedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt. Sie bekommen hier  z. B. Englisch- und PC-Unterricht um mehr Chancen für die Zukunft zu erhalten. Es steht aber nicht nur das Lernen auf dem Programm sondern auch der Spaß. Hier bietet der humedica Campus verschiedene Möglichkeiten.

Weitere Infos zu dem Projekt gibt es hier: https://www.humedica.org/berichte/2018/projektbesuch-bei-humedica-lanka/index_ger.html

2017

Hinweis: 2017 waren wir noch kein eigenständiger e. V.

Agnes-Wyssach-Förderschule


Pokale sind immer so eine Sache: Schöne, z. B. aus Glas, können richtig ins Geld gehen und günstige stauben meist in einem Regal ein, bis sie beim nächsten Umzug entsorgt werden.
Daher haben wir uns etwas anderes einfallen lassen: Unsere Preise wurden 2017 und 2018 von der Agnes Wyssach Förderschule aus Kempten angefertigt. Eine Schülerfirma produzierte die Pokale und Medaillen und von den Einnahmen können die Schüler, die teilweise leider in Heimen oder bei Pflegefamilien untergebracht sind, z. B. einen Schulausflug mitfinanzieren, der ihnen viel Freude bereitet.

Die Pokale waren wirklich toll!

humedica – internationale Hilfe – Äthiopien


Übergabe der ersten Spende in der Geschichte von Hockey for Hope

Mit dem von uns organisierten Turnier möchten wir besonders ein humedia-Projekt in einem der ärmsten Länder der Welt unterstützen: Der Bau der Kindertagesstätte in Kazanchis / Addis Abeba in Äthiopien, vorwiegend für Waisenkinder und Kinder alleinerziehende Mütter. 

Für dieses Projekt werden noch rund 80.000 Euro benötigt. Diese werden wir natürlich nicht aufbringen können, dennoch können wir mit eurer Hilfe hier humedica unter die Arme greifen.

Kazanchis ist ein heruntergekommener Stadtteil der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Auf kleinem Raum leben die Menschen im Slum in Wellblechhütten, die teilweise nur durch Plastikplanen abgedeckt werden. In den ein bis zwei Zimmern lebt meist vierköpfige Familien. Sie teilen die Gemeinschaftstoiletten und öffentliche Wasserstellen mit bis zu hundert anderen Menschen. Krankheit (Tuberkulose & HIV), Armut, Prostitution und Gewalt gehören hier leider zum Alltag. In den Vierteln leben viele alleinerziehende Mütter mit Kindern, deren Männer/Väter häufig schon verstorben sind. 

Projektziel ist es, die Lebenssituation von über 178 Waisen und hilfsbedürftigen Kindern (OVC) mit ihren 162 Familien/Betreuern in dem Bezirk Woreda der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu verbessern. Die Kinder sind zwischen 3 und 16 Jahren alt. Alle Programmteilnehmer werden während der Projektlaufzeit medizinisch versorgt. Ihr Ernährungszustand wird durch die Bereitstellung von Lebensmitteln und zwei warmen Mahlzeiten in der Kindertagesstätte während der Projektlaufzeit verbessert.

Von den bereits begünstigten Familien gehen 60 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren im Projektzeitraum in die humedica-Kindertagesstätte. Ihre Lebenssituation wird nicht nur durch die Ernährung verbessert, sondern auch durch umfassende Kinderbetreuungsmaßnahmen in der Kindestagestätte. Hier werden die Kinder u.a. auf den Schulbesuch durch Förderunterricht vorbereitet. Geschwister, die das schulfähige Alter erreicht haben werden durch Nachhilfe, die Bereitstellung von Schulmaterialien und Schulgeld gefördert.

Die humedica-Tagesstätte entlastet gerade alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder wohl versorgt wissen und sich so um ihr eigenes Gewerbe kümmern können wie z.B. das Führen eines Lebensmittelkiosks. Die Eltern oder Betreuer werden durch die Vermittlung von relevanten Kompetenzen und Startkapital in die Lage versetzt werden, ein Kleinstunternehmen zu betreiben um wirtschaftlich unabhängig zu werden. Die Trainings zur kooperativen Geldanlage sowie die Finanzplanung und Kleingewerbeentwicklung bilden die Grundlage für die erfolgreiche Erwerbsentwicklung.

„JUMP“ des SJR


JUGEND MIT PERSPEKTIVEN – Der Fonds der Kaufbeurer Jugendarbeit

Zielsetzungen des Fonds:

• Perspektiven – JUMP will mit Angeboten der Kaufbeurer Jugendarbeit Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Zugänge zu vielfältigen Schlüsselqualifikationen für ein gelingendes (Berufs-) Leben bieten.

• Chancengleichheit – JUMP will dazu beitragen, dass ALLE Kinder und Jugendlichen in Kaufbeuren die Möglichkeit zur Teilnahme an Angeboten der Kaufbeurer Jugendarbeit haben.

• Bildungsgerechtigkeit – JUMP will die Bildungs- und Freizeitangebote der Kaufbeurer Jugendarbeit vor allem auch bedürftigen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugänglich machen.

Ausgangslage / Problemstellung:

Die Angebote der Jugendarbeit erfreuen sich in Kaufbeuren großer Beliebtheit. Die  ugendgruppen bieten ein breites Spektrum verbandlicher Jugendarbeit mit sportlicher, humanitärer und religiöser Ausrichtung sowie zu den Schwerpunkten Kultur und Natur an. Ob bei Ferienprogrammen und der Stadtranderholung, der Offenen Jugendarbeit mit Jugendhäusern oder Mobilen Aktionen, ob in den Theatergruppen der Kulturwerkstatt oder in Schul- und Schülerprojekten, der Stadtjugendring komplettiert das Angebot – gerade auch für nichtorganisierte junge Menschen. 

Die Nachfrage ist groß – doch leider werden Maßnahmen, bei denen die Teilnahme auf einer Anmeldung beruht, in immer geringerem Ausmaß von bedürftigen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen wahrgenommen. Dies gilt auch für die Angebote, die eine anderweitige Aktivität der Eltern (z.B. Hol- bzw. Bringdienste, ehrenamtliche Mitarbeit, …) voraussetzen.

Daran konnten die möglichen Bildung- und Teilhabeleistungen (Zuschüsse nach dem sog. Bildungspaket) bislang nichts ändern. Auch in Zukunft muss damit gerechnet werden, dass – ohne konzeptionelle Änderungen und/oder besondere Hilfestellungen – die finanzielle Unterstützung bedürftiger Kinder und Jugendlicher, die auf einem Antrag der Eltern beruht, im Bereich Jugendarbeit nicht annähernd ausreichend nachgefragt wird. Für diese jungen Menschen besteht aufgrund von Bedürftigkeit oder anderweitiger Benachteiligung – nicht zuletzt auch wegen der mangelnden Eigeninitiative ihrer Eltern – ein hohes Bildungsrisiko. Auf den Punkt gebracht heißt das:Erst wenn es gelingt, über die Begeisterung der jungen Menschen für die Freizeit- und Bildungsangebote der Jugendarbeit Hürden abzubauen und am Ende auch für Eltern Zugänge zu schaffen, ist der Teufelskreis von Desinteresse, Unwissenheit und Isolation zu durchbrechen.

Das Stufenmodell:

Um durch Chancen- und Bildungsgerechtigkeit Perspektiven für junge Menschen zu eröffnen gilt es die Eintrittsschwelle herabzusetzen und sich den Zielsetzungen stufenweise zu nähern, denn eine wachsende Zahl von Familien ist nicht mehr in Lage, die Eingangsbedingungen mit dem ersten Schritt zu erfüllen und dadurch von den Maßnahmen den Jugendarbeit zu partizipieren. Angebote bei denen Kinder und Jugendliche also nicht von Anfang an auf die Mitwirkung ihrer Eltern angewiesen sind müssen für die Zukunft erhalten und ausgebaut werden. Dies sind Maßnahmen, die in der (täglichen) Lebenswelt der jungen Menschen selbstständig genutzt werden können und 

• die keiner Anmeldung bedürfen

• die keine Kosten für die Teilnehmer hervorrufen

• die vor Ort vorgehalten werden (dezentral, mobil, sozialräumlich, auch an Schulen)

Stufe 1 – Animation: Aufsuchende und begeisternde Aktionen sind einerseits Einstiegsangebote, stellen aber auch einen Wert an sich dar. Hier mitzumachen ist für viele Kinder und Jugendlichen schon ein Gewinn; selbst wenn es nicht gelingt (wie später beabsichtigt), die jungen Menschen in intensivere Maßnahmen der Jugendarbeit zu integrieren.

Stufe 2 – Information: Ist erst einmal ein stabiler Kontakt hergestellt, werden die Kinder und Jugendlichen mit dem breiten Spektrum und engmaschigen Netzwerk der Jugendarbeit vertraut gemacht und ihnen Möglichkeiten verbindlicherer Bildungs- und Freizeitaktivitäten aufgezeigt. Parallel dazu soll mittels niederschwelliger Elternarbeit auch bei diesen das Interesse für Jugendarbeit geweckt werden.

Stufe 3 – Motivation: Die Familien werden darin bestärkt, sich für – zunächst punktuelle – Angebote (z. B. Ferienprogramme) anzumelden. Unterstützt werden sie auch durch Hilfestellungen hinsichtlich Finanzierung der Teilnehmergebühren (Bildung und Teilhabe).

Stufe 4 – Integration / Partizipation: Längerfristige Bindungen von Familien mit Jugendverbänden und -einrichtungen für die Förderung ihrer Kinder und Jugendlichen einzugehen ist der Optimalfall. Dies soll über Schnupperbesuche und Kooperationsveranstaltungen gefördert werden. 

JUMP versteht sich als eine Art „Sprungbrett“, das Kindern, Jugendlichen und deren Familien helfen will, im Sinne dieser Konzeption, so viele Stufen wie möglich zu nehmen.